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Nachhaltiger Kakaoanbau

 
 

Die Zertifizierung unseres Einsatzes für Nachhaltigkeit


Seit über 30 Jahren setzt Mars eine Strategie der Nachhaltigkeit um, mit dem Ziel, eine verantwortungsvolle Kakaoproduktion zu gewährleisten und die zukünftige Kakaoversorgung zu sichern. Wir möchten, dass der Kakao im Einklang mit der Umwelt und zum Nutzen der betroffenen Gemeinden gedeihen kann.

Im April 2009 hat Mars sich dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2020 nur Kakao aus nachhaltiger Produktion zu kaufen. Als erster weltweit operierender Süßwarenhersteller mit einer solchen Verpflichtung sind wir eine mehrjährige, multinationale Partnerschaft mit der Rainforest Alliance eingegangen. Diese gemeinnützige Organisation setzt sich für den Erhalt von Biodiversität und Nachhaltigkeit mittels Veränderung der Landnutzungs- und Geschäftspraktiken sowie des Konsumverhaltens ein. Wir streben eine Rainforest Alliance-Zertifizierung für 100.000 Tonnen Kakao sowie UTZ Certified-Zertifikate für weitere 100.000 Tonnen Kakao für 100% der zertifizierten Mars-Produkte an. Wir werden mit weiteren Zertifizierern zusammenarbeiten, um unser Ziel bis 2020 vollständig zu erreichen.

Nachhaltiger KakaoanbauUnser Engagement wird sich positiv auf die gesamte Lieferkette vom Kakaobauern bis zum Schokoladenkonsumenten auswirken. Wir haben eine gemeinsame Vision: eine nachhaltigere Kakaoindustrie, von der die Bauern profitieren und durch die die Umwelt geschützt wird. Seit den frühen 90er Jahren hat die Rainforest Alliance dazu beigetragen, dass über 30.000 Familienfarmen und Kooperationen in 22 tropischen Ländern einen hohen Standard nachhaltiger Landwirtschaft erreicht haben – durch die Zusammenarbeit mit Mars werden diese Zahlen sicherlich weiter signifikant ansteigen.

Unser in Privatbesitz befindliches Unternehmen fühlt sich seiner Tradition eines aufrichtigen Engagements gegenüber den Gemeinden verpflichtet, die mit unseren betrieblichen Aktivitäten in Berührung kommen. Wir investieren erhebliche Ressourcen, sowohl in Form von Arbeitskräften wie auch Finanzmitteln, um Nachhaltigkeit in der gesamten Kakaolieferkette zu gewährleisten.

Engagement gegen Kinderarbeit


Die Lieferkette von Kakao ist sehr komplex. Über 90% allen Kakaos stammt von etwa 3 Millionen kleinen Bauernfamilien, deren Existenz auf der Kakaoproduktion beruht. Unsere Unterstützung ist darauf ausgelegt, die zukünftige Versorgung mit Kakao zu sichern und einen verantwortungsvollen Ansatz für die Produktion sicherzustellen. Dies geschieht, damit  die kakaoanpflanzenden Gemeinden und deren Umwelt, in der der Kakao wächst, florieren können.

Bereits seit dem Jahr 2001 spielt Mars eine führende Rolle in dem Bemühen der globalen Kakao- und Schokoladenindustrie, den Vorwürfen über Zwangsarbeit von Kindern auf westafrikanischen Kakaoplantagen nachzugehen. Dabei arbeitet Mars mit den nationalen Regierungen der Elfenbeinküste und Ghana (den weltweit größten Kakaoanbauländern), sowie Experten in Arbeitsfragen und ortsansässigen Gemeindeorganisationen zusammen, um die Bildung eines Zertifizierungsprozesses zu fördern, der sicherstellt, dass Kakao ohne ausbeuterische Kinderarbeit angebaut wird. Dieser Zertifizierungsprozess begann im Juli 2008 und deckt im ersten Schritt 50 Prozent der Kakaoanbauregionen der Elfenbeinküste und Ghana ab.

Zusammenarbeit mit anderen Organisationen


Wir haben erkannt, dass wir Partnerschaften mit anderen eingehen müssen, deren Fähigkeiten die unsrigen ergänzen, um in der Tat eine echte Veränderung herbeizuführen. Zur Unterstützung dieses Ansatzes wurde in 2002 die Internationale Kakaoinitiative (International Cocoa Initiative = ICI) gegründet, eine unabhängige Allianz mit dem Ziel, Kinder- und Zwangsarbeit in der Kakaoproduktion weltweit abzuschaffen. Als eingetragene Wohltätigkeitsorganisation vertritt der ICI Vorstand (Board of Directors) ein breites Spektrum an Interessenvertretern: Menschenrechts- und Kinderarbeitsorganisationen, Gewerkschaften, lokale Gruppen in den Kakaoanbauländern, sowie die Kakao- und Schokoladenindustrie. Mars setzt sich als Vorstandsmitglied der International Cocoa Initiative (ICI) und über die Mitgliedschaft bei UTZ Certified aktiv gegen Kinderarbeit und Verschleppung ein. Die ICI macht enorme Fortschritte bei der Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Kakaoanbauregionen von Ghana und der Elfenbeinküste.

Nachhaltiger KakaoanbauFerner arbeiten wir an der Verbesserung der Lebensverhältnisse von Kakaofarmern und deren Familien durch unsere Teilnahme am Sustainable Tree Crops Program (STCP), einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der Kakao- und Schokoladenindustrie und Befürwortern aus den betreffenden Regierungen. Dieses in West-Afrika eingeleitete Programm trägt zu einer erfolgreichen Förderung von Bauernverbänden und -kooperativen bei, so dass die Farmer im Endeffekt bessere Preise für ihren Kakao erzielen. Mit seinem Feldprojekt (Farmer Field Schools Program) verhilft das STCP den Kakaobauern ebenfalls zu höheren Erträgen durch bessere Anbaumethoden.

Darüber hinaus ist Mars auch Mitglied der Weltkakaostiftung (World Cocoa Foundation = WCF), einer globalen Organisation von Kakao- und Schokoladenfirmen, -verarbeitern, -händlern und anderen, die sich dazu verpflichtet haben, die Lebensverhältnisse von Kakaofarmern und ihren Gemeinden zu verbessern. WCF Programme steigern das Einkommen der Bauern, fördern verantwortungsbewussten und nachhaltigen Kakaoanbau und tragen zur Stärkung von Kakaoanbaugemeinden bei. Die Mitglieder stellen nicht nur finanzielle Mittel zur Verfügung, sondern entsenden auch Experten, um Partner in West-Afrika und anderen Programmstandorten mit technischem Fachwissen zu versorgen und sie zu schulen.

Unterstützung von sozialen Initiativen


Mars unterstützt soziale Initiativen, die sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Kleinbauern einsetzen und sicherstellen, dass ihre Kinder eine Schulbildung bekommen. Dazu gehören Bildungsprogramme (Farmer Field Schools) in West- und Zentralafrika, Ostasien und Lateinamerika. Diese bilden die Familien der Kleinbauern dort weiter, wo es um Gesundheitsvorsorge und Sicherheitsvorkehrungen im Rahmen der Produktion geht und sensibilisieren dafür, wie wichtig Schulbildung für die Zukunft ihrer Kinder ist. Mit Farmer Field Schools konnten bisher hundert Tausende Kleinbauern erreicht werden, das durchschnittliche Einkommen ist um 30 bis 40 Prozent gestiegen.

Mit der Initiative 'Mars Partnership for African Cocoa Communities of Tomorrow', auch bekannt als iMPACT, verfolgt Mars das Ziel einer wegbereitenden Zusammenarbeit, um ganzheitliche, zukunftsfähige und skalierbare Gemeindeentwicklungsprogramme zu implementieren, die den sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Bedürfnissen der Gemeinden entsprechen. Für das Projekt stehen USD 4,5 Millionen für den Zeitraum 2007 bis 2009 zur Verfügung. Es richtet sich an die ländlichen Gemeinden in Ghana und der Elfenbeinküste im Herzen des westafrikanischen Kakaogürtels, die für ihr Einkommen und ihre ländliche Existenz vom Kakao abhängig sind.

Nachhaltiger KakaoanbauUnsere internationalen Partner in iMPACT sind: Africare, Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), International Cocoa Initiative (ICI), International Foundation for Education and Self-Help (IFESH), Rainforest Alliance und das Sustainable Tree Crops Programme (STCP). Im ersten Schritt hat sich die Partnerschaft zum Ziel gemacht, den Beweis zu erbringen, dass eine ganzheitliche Herangehensweise, die Landwirtschaft, Umwelt, Bildung und Gesundheit umfasst, zu deutlichen Veränderungen in Einkommen und Wohlergehen von ländlichen Gemeinden führen kann. 

Diese Schritte zur Veränderung der Bedingungen im westafrikanischen Kakaoanbau sind die Fortsetzung einer langfristigen Verpflichtung, die Mars bereits in 1998 eingegangen ist, um das Wohlbefinden von Millionen Kleinbauern im Kakaoanbau zu verbessern. Weitere Informationen sind erhältlich im Internet unter: www.cocoasustainability.mars.com.



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