Unsere Betriebsabläufe

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Produktion
Fabrikhalle

Unser Ziel, einen gegenseitigen Nutzen für alle unsere Stakeholder zu schaffen, ist eng mit nachhaltigem Handeln verknüpft. An unseren Standorten können wir die umweltrelevanten Faktoren am besten kontrollieren und beeinflussen. Deshalb haben wir uns ehrgeizige Ziele gesetzt, um den Energie- und Wasserverbrauch sowie das Abfallaufkommen in unseren Betriebsabläufen kontinuierlich zu reduzieren.

”Sustainable in a Generation” – nachhaltige Produktion bis 2040

Im Sinne unserer Fünf Prinzipien und auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse haben wir uns zum Ziel gesetzt, bis 2040 eine vollständig nachhaltige Produktion zu erreichen. So sind alle Standorte von Mars seit 2007 im Rahmen des Programms „Sustainable in a Generation“ (SiG – „Nachhaltig in einer Generation“) dazu verpflichtet, ihren Energie- und Wasserverbrauch sowie das Abfallaufkommen jährlich um 3 Prozent zu reduzieren – und zwar unabhängig von der Entwicklung des Produktionsvolumens. Bis 2040 wollen wir dadurch – sowie durch die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien – fossile Energieträger und die Emission von Treibhausgasen vollständig aus unseren Betriebsabläufen eliminieren. Auch in der Wasser- und Abfallwirtschaft haben wir uns konkrete Ziele zur kontinuierlichen Reduktion gesetzt.

Vier Strategien zur Zielerreichung

Ausgangspunkt unserer langfristigen Planung ist das Jahr 2007, in dem wir erstmals die vollständige Datenbasis unserer Verbrauchswerte und Abfallmengen erfasst haben. Auf dieser Grundlage sollen uns vier Strategien ermöglichen, unsere kurz- und langfristigen Ziele zu erreichen:

  • Wirtschaftlichkeit: Durch optimierte Arbeitsabläufe und Sensibilisierung der Mitarbeiter wollen wir unseren Energie- und Wasserverbrauch sowie das Abfallaufkommen reduzieren.

  • Kapitaleffizienz: Durch Investitionen in effizientere Produktionsanlagen und -verfahren tragen wir auf lange Sicht zu Kapitaleinsparungen bei.

  • Neue Technologien: Wir wollen Innovationen vorantreiben und einsetzen, die sich positiv auf unsere Betriebsabläufe auswirken.

  • Erneuerbare Energien: In Zusammenarbeit mit externen Partnern wollen wir verstärkt auf umweltschonende Energiequellen zurückgreifen.

Fortschritte und Erfolge

  • Gemessen am Ausgangswert aus dem Jahr 2007 konnten wir die Nutzung fossiler Brennstoffe konzernweit um 7,3 Prozent und die Treibhausgasemissionen um 5 Prozent senken – und das bei einer gleichzeitigen Produktionssteigerung um 2,2 Prozent. Dennoch waren die Fortschritte insgesamt nicht so groß wie erhofft – und der Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen der Geschäftssegmente Mars Petcare und Mars Chocolate sind zuletzt geringfügig angestiegen. Auch die Menge an verbrauchtem Verpackungsmaterial ist seit 2007 um 3 Prozent gestiegen, was zum großen Teil auf die Integration weiterer Geschäftseinheiten zurückzuführen ist.

  • Mars Deutschland testet derzeit drei von europaweit nur 50 Hybrid-LKWs von Mercedes-Benz im Alltagseinsatz. Besonders im Stadtverkehr zahlt ihr Einsatz sich aus: Hier verbraucht der Hybrid-LKW im Schnitt um 10 bis 15 Prozent weniger Kraftstoff und stößt entsprechend weniger CO2 aus.

  • Der Wasserverbrauch konnte, gemessen am Ausgangswert von 2007, um insgesamt 18 Prozent reduziert werden. Insbesondere Mars Drinks und Wrigley senkten ihren Wasserverbrauch weiter, in anderen Segmenten hingegen erhöhte sich der Verbrauch im Zuge der gesteigerten Produktion.

  • Die Menge der an Mülldeponien gelieferten Abfälle reduzierte sich konzernweit seit 2007 um 55 Prozent.

  • Unsere österreichischen Betriebsstätten sind auf einem guten Weg, die im „Sustainable in a Generation“ Programm gesetzten Ziele zu erreichen. So hat sich durch die effiziente Technik der 2013 in Betrieb gegangenen neuen Produktionslinie in Bruck der Gasverbrauch um 10 Prozent verringert. Die über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehende Wärmedämmung der neuen Halle und eine innovative Fußbodenheizung ermöglichen zusammen 15 Prozent Energieeinsparung bei der Heizung.

  • Breitenbrunn hat durch Optimierung der Klimaanlagen und der Heißwassersysteme, den Einbau von Messgeräten für alle elektrischen Großverbraucher sowie eine Vielzahl an kleinen Schritten – die meisten davon auf Anregung engagierter Mitarbeiter – den Energieverbrauch von 2012 auf 2013 um 21 Prozent reduziert.

  • Da der verantwortungsvolle Umgang mit Abfall für uns nicht bei der Produktion aufhört, bemüht sich Wrigley seit vielen Jahren mit Aufklärungskampagnen, speziell Kinder und Jugendliche dazu zu bringen, ihren Abfall – einschließlich Kaugummis – ordentlich zu entsorgen.

Nachhaltigkeit ist bei Mars Teamarbeit und lebt durch das persönliche Engagement unserer Mitarbeiter. Sie kennen die Betriebsabläufe im Detail und finden daher immer wieder neue, noch nicht realisierte Einsparpotenziale. Dazu veranstalten wir auch Workshops, bei denen die Mitarbeiter ihre Anregungen und Ideen einbringen und so dazu beitragen, dass wir mit kontinuierlich sinkendem Ressourceneinsatz arbeiten.

Weitere Informationen finden Sie auf mars.com.

Fallstudie

33 Millionen Euro – die größte von Mars Austria jemals getätigte Investition – wurden für die jüngste Erweiterung und Erneuerung der Brucker Heimtiernahrungsfabrik aufgewendet.
Im Herbst 2012 übernahm die Schokoladefabrik von Mars in Breitenbrunn eine Vorreiterrolle im Konzern: Im Rahmen des Programms „Sustainable in a Generation“ (SiG), mit dem bis 2040 der weltweite „ökologische Fußabdruck“ von Mars auf Null reduziert werden..
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