Sowohl der WWF als auch der MSC sind seit 2 Jahren unsere kompetenten Kooperationspartner auf dem Thema „nachhaltigen Fischfang“. Stellvertreter beider Organisationen beteiligten sich im März 2010 an der Podiumsdiskussion auf unserem Nachhaltigkeitstag am Mars Petcare Standort in Verden.
MSC – Marine Stewardship Council
Der MSC ist das weltweit führende Zertifizierungsprogramm für nachhaltig gefangenen Fisch und Meeresfrüchte. Das MSC-Siegel garantiert, dass der Fisch auf unbedenkliche und ökologische Weise gefischt wurde. Sieben Prozent des weltweiten Fangvolumens sind bereits MSC-zertifiziert. Die Nachfrage hier steigt ständig. Bereits 42 Fischereien, 67 Fischarten, 14 Fischereinationen verfügen über das Siegel für nachhaltigen Fischfang. Über 900 Unternehmen in der Lieferkette sind bereits MSC-zertifiziert. Die Rückverfolgbarkeit der Fischprodukte wird somit garantiert. Der MSC wurde 1997 von der Umweltorganisation WWF und einem Lebensmittelkonzern gegründet, um eine Lösung für das globale Problem der Überfischung zu bieten. Dazu wurde gemeinsam mit Wissenschaftlern, Fischereiexperten und Umweltschutzorganisationen ein Umweltstandard für die Beurteilung und Auszeichnung von Fischereibetrieben entwickelt. Seit über zehn Jahren ist der MSC eine unabhängige Organisation und vergibt sein Umweltsiegel an nachhaltig arbeitende Fischereien.
„Es ist großartig, dass Mars Petcare sich dazu entschlossen hat, seine Katzenfutterprodukte bis 2020 auf Fisch aus nachhaltigen Quellen umzustellen. Das Unternehmen nimmt damit weltweit eine Vorreiterrolle ein und zeigt, dass es seine Verantwortung für nachfolgende Generationen erkannt hat und ernst nimmt. Wir hoffen, dass viele weitere Unternehmen diesen Schritt gehen werden. Dieses Engagement ist eine positive Nachricht für die Weltmeere“, so Marnie Bammert, MSC.
„Es ist ein bedeutender Fortschritt für die gesamte Industrie, dass ein so großes Unternehmen wie Mars sich dazu verpflichtet hat seine Produkte MSC-zertifizieren zu lassen. Wir freuen uns, dass Mars als erstes Unternehmen der Branche diesen wichtigen und verantwortungsbewussten Schritt unternimmt, indem es sich für nachhaltige Lösungen entscheidet. Wir hoffen, dass das Beispiel Schule macht und andere Hersteller folgen“, sagt Catherine Zucco, WWF.