Für seine mehr als 135 weltweiten Produktionsstandorte hat Mars das Versprechen abgegeben:
„Kompletter nachhaltiger Betrieb aller Fabriken weltweit in einer Generation“ bis zum Jahr 2040 zu erreichen, das heißt null CO2 Ausstoß, null Abfall zur Deponie und null Einfluss auf die Wasserqualität. Um dieses hohe Ziel zu erreichen, sollen die CO2 Werte, die Abfallmengen zur Deponie und der Wasserverbrauch um 3 Prozent pro Jahr reduziert werden.
Die Reduzierung des Wasserverbrauchs in den Tiernahrungsproduktionsstätten in Deutschland, Frankreich, England und Litauen mittels der zur Zeit anlaufenden Projekte gehört dabei zu den vorrangigen Zielen von Mars.
Pilot-Projekt zur Reduzierung des Wasserverbrauchs in Verden Um den Wasserverbrauch in der Produktion effektiv zu senken, hat Mars am Standort Verden, der europäischen Mars-Zentrale für den Tiernahrungsbereich, bereits vor einigen Jahren eine erfolgreiche Pilot-Anlage installiert, mit der genutztes Kühlwasser, das bei der Sterilisation der Portionsbeutel zum Einsatz kommt, wieder aufbereitet wird. Das Unternehmen zeigt damit einen wesentlichen, innovativen Weg für die Wiederverwertung von Kühlwasser innerhalb der gesamten Nahrungsindustrie auf.
Retort Cooling Water Recycling Mit einer speziellen Verfahrenstechnik wurde eine Recycling-Anlage konstruiert, mit der rund 97 Prozent des Wassers bei diesem Vorgang eingespart werden können. Dieses Verfahren mit dem Namen „Retort Cooling Water Recycling“, kurz „Recowater“, soll künftig auch für Tiernahrungsproduktionsstätten in Frankreich, England und Litauen nutzbar gemacht werden, um Ressourcen und Umwelt zu schonen. Die Reduzierung des Wasseraufkommens in den eigenen Produktionsstätten gilt dabei als primäres Ziel, doch das globale Unternehmen möchte mit dem Projekt „Recowater“ insgesamt eine Lösung für das Recycling von Kühlwasser in der Lebensmittelindustrie anbieten.
EU-Initiative „ECO-Innovation“Die Umsetzung des Verfahrens in den verschiedenen Produktionsumfeldern wird von der EU-Initiative „ECO-Innovation“ gefördert: Sie unterstützt die Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsprojekts, damit es auch an anderen europäischen Mars-Standorten oder bei anderen Unternehmen eingesetzt werden kann. Das neue Verfahren wird mit dieser Hilfe an den Mars-Standorten in Ernolsheim (Frankreich), Gargzdai (Litauen) und Melton Mowbray (Großbritannien) schrittweise etabliert.