Ein typischer westafrikanischer kleinbäuerlicher Betrieb hat eine Größe von zwei bis drei Hektar Land, auf dem in etwa 2.500 Kakaobäume wachsen können.
Allerdings sind die Bedingungen für den Anbau dieser Erntefrucht nur selten ideal. Jedes Jahr geht schätzungsweise ein Drittel oder mehr der weltweiten Kakaoernte verloren, entweder durch Schädlingsbefall oder Pflanzenkrankheiten, mit potenziell verheerenden Folgen für Kleinbauern, deren Überleben nur durch die Einnahmen einer gesunden Ernte gesichert wird; bisweilen ist auch ein Totalverlust der Ernte nicht ausgeschlossen.
Viele Gruppen haben ein Interesse daran, die Probleme zu bewältigen, vor denen diese Kakaofarmer stehen:
- Die Schokoladenindustrie braucht eine verlässliche Rohstoffquelle für ihre Zutaten
- Umweltgruppen wollen den natürlichen Lebensraum erhalten, den die Kakaobäume schaffen in dem ansonsten sensiblen Ökosystem tropischer Regionen
- Hilfsorganisationen sind bemüht, die ländlichen Einkünfte zu steigern
- Kakaobauern brauchen eine verlässliche Einkommensquelle
- Regierungen wollen die inländische Landwirtschaft fördern und den Lebensstandard in dörflichen Gemeinden erhöhen
Mars und viele andere, die sich mit diesen Problemen befassen, wollen das Betätigungsfeld dieser verschiedenen Unterfangen auf eine breitere Basis stellen, um sie dann in einer integrierten Herangehensweise zu koordinieren.