Zusammen.Halt wird sichtbar: Zwei Münchner Projekte und Mars stärken Orte der Begegnung
- Über den Tellerrand: Neu gestalteter Kitchen Hub in München-Sendling mit moderner Gemeinschaftsküche, einladender Fenstergestaltung und einem farbenfrohen Mural der Münchner Illustratorin Katharina Konte vorgestellt.
- FLUX an der Pinakothek der Moderne: Neues Bewässerungssystem und barrierefreier Trinkbrunnen stärken den öffentlichen Begegnungsort.
- Gemeinsam für mehr Zusammenhalt: Mars Snacking Foundation unterstützte beide Projekte mit insgesamt 100.000 US-Dollar im Rahmen der Initiative Zusammen.Halt.
Zwei Orte, ein gemeinsames Ziel: Menschen zusammenzubringen und soziale Verbindungen im Alltag zu stärken. Im Rahmen der Initiative Zusammen.Halt unterstützte das internationale Familienunternehmen Mars in Deutschland über die Mars Snacking Foundation zwei Münchner Begegnungsorte mit insgesamt 100.000 US-Dollar. Nach der Förderzusage im vergangenen Jahr wurden die geplanten Maßnahmen nun umgesetzt.
Ein neues Zuhause für gelebte Gemeinschaft in Sendling
Am 14. Oktober feierte Über den Tellerrand kochen München e. V. die Wiedereröffnung seines neu gestalteten Kitchen Hubs in der Lindenschmitstraße 1. Mit einer neuen Gemeinschaftsküche, einer einladenden Fenstergestaltung und einem farbenfrohen Mural der Münchner Illustratorin Katharina Konte entstand ein lebendiger Begegnungsraum. Hier kommen Menschen mit und ohne Flucht- oder Migrationserfahrung zusammen, kochen miteinander, tauschen sich aus und gestalten Gemeinschaft über kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg. Der Verein lädt regelmäßig zu kostenlosen Begegnungsveranstaltungen ein (alle Informationen dazu auf der Website).
„Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten oft von Unsicherheit, Polarisierung und Abgrenzung geprägt sind, sind wir überglücklich mit der Unterstützung von Mars Snacking Foundation gemeinsam mit unserer vielfältigen Community einen Ort geschaffen zu haben, an dem Menschen miteinander statt übereinander sprechen. Einen Ort, an dem Vielfalt erlebbar wird und Zusammenhalt wachsen kann,“ sagt Lea Fellner, Mitgründerin und Vorstandsmitglied von Über den Tellerrand kochen München e. V.
Verena Dietl, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, die den Kitchen Hub eröffnete, ergänzt: „Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen gemeinsam anpacken. Über den Tellerrand hat sich hier mit viel Eigeninitiative ein Zuhause geschaffen, das allen offensteht. Beim gemeinsamen Kochen und Essen kommen Menschen miteinander ins Gespräch und machen den Kitchen Hub zu ihrem Ort. Dass Förderer und Stadt ihren Teil dazu beitragen konnten, steht für eine Partnerschaft, wie ich sie mir für München wünsche.“
FLUX: Mehr Grün und Wasser für einen offenen Stadtraum
Auch FLUX an der Pinakothek der Moderne wurde mit Unterstützung der Mars Snacking Foundation weiterentwickelt. Ein neues, mit einer Zisterne und Regenwasser betriebenes Bewässerungssystem sichert effizient und umweltbewusst die Versorgung der vielfältigen Pflanzen. Sie tragen maßgeblich zur Atmosphäre und Aufenthaltsqualität des Ortes bei. Ergänzt wird die farbenfrohe Installation der britischen Designerin Morag Myerscough durch einen öffentlichen, barrierefreien Trinkbrunnen, der bereits in Betrieb ist. So wird FLUX als frei zugänglicher Ort gestärkt, der zum Verweilen, zum Austausch und zur Begegnung einlädt.
Was einen Ort zu einem Raum macht, an dem Menschen sich willkommen, verbunden und zugehörig fühlen und ob Verbundenheit immer eine aktive Interaktion braucht, hat auch eine neue Studie von Mars in Zusammenarbeit mit der University of Manchester und dem FLUX untersucht. Die Evaluation von FLUX verdeutlicht, dass ein stärkerer Blick auf Orte des alltäglichen sozialen Lebens helfen kann zu verstehen, wie Umgebungen gestaltet sein sollten, damit Menschen auf unterschiedliche Weise in Kontakt treten, teilnehmen oder einfach gemeinsam einen Raum nutzen können.
„Ein guter Ort lädt zum Bleiben ein, ohne zu fordern. Er schenkt Raum für Nähe ohne Zwang, Begegnung ohne Pflicht – offen, zugänglich und kostenlos. Im FLUX entsteht Zugehörigkeit schon in der Art, wie wir den Ort gemeinsam mit über 1.500 Beteiligten und der Künstlerin Morag Myerscough gestaltet haben. Jede Farbe, jede Form und jedes Detail trägt die Handschrift vieler Stimmen – und macht FLUX zu einem lebendigen Raum, in dem spontane Begegnungen, Teilhabe und das Gefühl des Willkommenseins selbstverständlich sind,“ sagt Eva Tillig von der Stiftung Pinakothek der Moderne und Projektleitung von FLUX.
Gemeinsam für ein verbundenes München
„Einsamkeit ist kein individuelles Problem, sondern eine gesellschaftliche Herausforderung. Für mich beginnt die Verantwortung von Unternehmen daher im täglichen Miteinander bei der Arbeit: Wir müssen Rahmenbedingungen schaffen, die unseren Mitarbeitenden Begegnungen auf Augenhöhe ermöglichen,“ sagt Carsten Simon, General Manager Mars Wrigley DACH. „Zusätzlich dazu wollten wir als ein seit vielen Jahren fest in der Region München verwurzeltes Unternehmen einen Beitrag leisten und sogenannte Dritte Orte dort stärken, wo wir leben und arbeiten.“
Beide Projekte zeigen, wie die gezielte Gestaltung und Weiterentwicklung öffentlicher und gemeinschaftlicher Räume neue Möglichkeiten für Begegnungen und einem Gefühl von Zugehörigkeit schaffen können. Mit Zusammen.Halt unterstützt Mars damit gemeinsam mit lokalen Partnern ein offenes, vielfältiges und verbundenes München.